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Keine Mietminderung bei Schimmelgefahr

Laut Bundesgerichtshof reicht die bloße Gefahr einer Schimmelpilzbildung nicht für eine Mietminderung aus. Geklagt hatten zwei Mieter, die in ihren Wohnungen Wärmebrücken festgestellt hatten, welche unter Umständen zu Schimmel führen können. Nach dem BGH sind Wärmebrücken in den Außenwänden aber kein Wohnungsmangel, solange die Wohnung den zum Bauzeitpunkt geltenden Vorschriften entspricht. In Wohnungen von 1968 bzw. 1971 seien Wärmebrücken üblich und hinzunehmen. Den Mietern sei ein zwei- bis dreimaliges Stößlüften von zehn bis 15 Minuten pro Tag zumutbar. Bei den betroffenen Wohnungen sei dies zur Vermeidung einer Schimmelbildung ausreichend (BGH, Az. VIII ZR 271/17 und VIII ZR 67/18).

Wohnungseigentum: Zwei Wohnungen, zwei Stimmen?

Wie viel Stimmen ein Wohnungseigentümer in der Eigentümerversammlung hat, richtet sich nach dem Abstimmungsvervahren. Gehören ihm zwei Wohnungen, hat er nach dem Kopfteilprinzip trotzdem nur eine Stimme. Bei Anwendung des Objektstimmrechts sind es jedoch zwei Stimmen. Werden beide Wohnungen miteinander vereinigt, hat er nach beiden Verfahren nur noch eine Stimme. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Dortmund hervor. Der gesetzliche Normalfall ist die Abstimmung nach dem Kopfprinzip. In der Teilungserklärung kann jedoch ein anderes Abstimmungsverfahren, wie beispielweise das Objektstimmrecht, festgelegt werden (AG Dortmund, 14.06.2019, Az. 514 C 4/19).

Umschuldung ohne Gebühren

Viele Immobilienkäufer nehmen nach Ablauf der Zinsbindung eine Umschuldung vor. Dazu muss der Kreditgeber die gestellten Sicherheiten mit Treuhandauflagen auf die neue Bank oder Sparkasse übertragen. Geldinstitute verlangten für diesen Vorgang bisher meist Gebühren. Auf die Klage eines Verbraucherschutzverbandes hin hat der Bundesgerichtshof jetzt entschieden: Eine Vertragsklausel, die dem Kunden für die Umschuldung eine Gebühr auferlegt, ist unwirksam. Der Aufwand ist mit der Zahlung von Zinsen ausreichend abgegoöden (BGH, 10.09.2019, Az. XI ZR 7/19).

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Rathaus Frankenberg (Eder)
Frankenberg, die romantische Stadt an der Eder ist Urlaubsparadies für jung und alt. Neben bedeutenden Baudenkmälern (z.B. das 10-türmige Rathaus) besitzt Franken- berg moderne Freizeit-, Sport- und Erho- lungszentren. Die Fußgängerzone lädt mit ihren zahlreichen Geschäften zum Bummeln ein.

Frankenberg ist eine Einkaufsstadt, die zum Stadtbummel und Besuch der Altstadt wie der Neustadt einlädt. Die Stadt ist mit ihren zahlreichen und schön sanierten Fachwerkhäusern sehens- und wohnenswert .

Frankenberg ist eine Stadt mit Tradition und Geschichte. Heute präsentiert sie sich als moderner und kinderfreundlicher Standort mit hohem Freizeitwert.

Frankenberg war im Spätmittelalter eine reiche Handelsstadt. Die prächtigen Fachwerkhäuser und das einzigartige 10-türmige Rathaus sind heute noch sichtbare Zeichen des ehemaligen Wohlstandes.

Frankenberg ist ein sympathisches Mittelzentrum für einen Einzugsbereich von mehr als 60.000 Menschen.

So werden zahlreiche kulturelle Events – Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen in der Ederbergland- halle, der Kulturhalle oder auf der Bühne im Dampfmaschinenmuseum – für die gesamte Region des Ederberglandes und des Burgwaldes angeboten.

Frankenberg als Mittelpunkt der waldreichenden Ferienregion Ederberg- land kann zwar kein großstädtisches Flair bieten, aber dafür besitzt unsere Stadt wirkliche Lebensqualität in sauberer Umwelt.